Vielfliegerprogramm: Der ultimative Guide für Meilen-Strategen

13. Januar, 2026 Dorothea SchroederDie beste Reisekaufrau in Deutschland

So verwandeln Sie Flüge und Alltagsausgaben in Business-Class-Upgrades

Ein Vielfliegerprogramm ist ein Kundenbindungssystem von Airlines wie der Lufthansa. Teilnehmer sammeln durch Flüge oder Partner wie Kreditkarten wertvolle Prämienmeilen für Freiflüge und Upgrades. Parallel dazu bestimmen Statuspunkte exklusive Privilegien wie Lounge-Zugang oder Priority Boarding.

Nahaufnahme eines großen Flugzeugtriebwerks und eines Teils der Tragfläche im Vordergrund, mit Blick aus dem Fenster auf eine weitläufige Landschaft, Wohngebiete, Felder und ein Stadion tief unter dem Flugzeug.
Vielfliegerprogramm

Jeder Kilometer zählt: Mit dem richtigen Vielfliegerprogramm verwandelt sich jeder Blick aus dem Fenster in wertvolle Meilen für das nächste Upgrade oder den nächsten Prämienflug.


Die Grundlagen: Statusmeilen vs. Prämienmeilen

Das wichtigste Verständnis vorab: Fast jedes Programm unterscheidet zwischen zwei völlig verschiedenen Meilen-Arten. Wenn Sie das verwechseln, verfallen Ihre Punkte wertlos.

Statusmeilen (Der "Punktestand" für Ihren Status)

Diese Meilen sind reine Zähler. Sie bestimmen Ihren Rang bei der Airline (z.B. Frequent Traveller, Senator, Gold).

  • Wie man sie bekommt: Nur durch tatsächliches Fliegen.

  • Wofür sie gut sind: Sie können diese Meilen nicht ausgeben! Sie dienen nur dazu, Statusvorteile wie Lounge-Zugang oder Priority Boarding freizuschalten.

  • Verfall: Der Zähler wird meist am 31.12. eines Jahres wieder auf Null gesetzt.

Prämienmeilen (Die "Währung" zum Ausgeben)

Das ist Ihr echtes "Guthaben", mit dem Sie bezahlen können.

  • Wie man sie bekommt: Durch Fliegen, aber auch durch Kreditkartenumsätze, Hotelbuchungen, Mietwagen oder Shopping-Partner.

  • Wofür sie gut sind: Freiflüge, Upgrades, Sachprämien.

  • Verfall: Sie verfallen oft nach 36 Monaten, es sei denn, Sie haben einen Status oder die richtige Kreditkarte.


Verloren im Meilen-Dschungel? Nehmen Sie die Abkürzung

Vielfliegerprogramme sind komplex. Sparen Sie sich stundenlange Recherche.

In meinem kostenfreien 15-Minuten-Erstgespräch analysieren wir kurz Ihre Reisegewohnheiten und finden heraus, welches Programm Sie am schnellsten in die Business Class bringt.

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Wer viel reist, kennt den Unterschied: Während die einen in der Schlange stehen, genießen die anderen Champagner in der Lounge.

Der Schlüssel zu diesem Komfort sind Vielfliegerprogramme.

Doch für Einsteiger wirkt die Welt aus Meilen, Points und Status-Leveln oft wie ein undurchdringlicher Dschungel.

Als Reiseberaterin werde ich oft gefragt: "Lohnt sich das Sammeln überhaupt noch?"

Meine Antwort: Ja, aber nur mit der richtigen Strategie. Wer blind sammelt, verliert. Wer strategisch sammelt, fliegt luxuriöser.

Die Macht der Allianzen: Warum Sie nicht treu sein müssen

Sie müssen nicht immer mit derselben Airline fliegen, um Meilen zu sammeln. Die Luftfahrt ist in drei großen Allianzen organisiert. Das bedeutet: Wenn Sie mit Airline A fliegen, können Sie die Meilen bei Airline B gutschreiben lassen.

    Star Alliance (Der Marktführer im DACH-Raum):

  • Wichtige Airlines: Lufthansa, SWISS, Austrian, United, Singapore Airlines, Thai Airways.

  • Top-Programm: Miles & More.

  • Oneworld (Stark Richtung Westen & Asien):

  • Wichtige Airlines: British Airways, American Airlines, Qatar Airways, Finnair, Iberia.

  • Top-Programm: British Airways Executive Club

  • SkyTeam (Stark in Frankreich & USA):

  • Wichtige Airlines: Air France, KLM, Delta, Korean Air.

  • Top-Programm: Flying Blue.

Mein Experten-Tipp: Konzentrieren Sie sich auf eine Allianz, die Ihre Hauptrennstrecken abdeckt. Ein bisschen hier und ein bisschen da zu sammeln, bringt Sie nirgendwo hin (das nennen wir "Meilen-Friedhof").

Die besten Vielfliegerprogramme im Vergleich

Ein Flugzeug hebt von einer Startbahn ab und steigt in den Himmel auf.
Vielflieger-Status erreichen

Die Zielgerade zum Premium-Status: Mit jedem Flug rückt die nächste Statusstufe näher. Ob Lounge-Zugang, zusätzliches Freigepäck oder Priority-Boarding, der Weg zum Vielflieger-Status zahlt sich besonders für Vielreisende am Ende des Jahres aus.


Nicht jedes Programm ist gleich gut. Basierend auf meiner Erfahrung sind dies die Favoriten für Reisende aus Deutschland und Österreich:

Platz 1: Lufthansa Miles & More (Star Alliance)

Der Platzhirsch. Für Geschäftsreisende in Deutschland fast unumgänglich.

  • Vorteil: Riesiges Netzwerk, sehr gute Verfügbarkeit von Flügen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Nachteil: Hohe Hürden für den Status. Die Steuern und Gebühren bei Prämienflügen sind oft hoch.

  • Für wen? Alle, die beruflich viel innerhalb Europas oder mit der Lufthansa-Gruppe in die USA/Asien fliegen.

Platz 2: British Airways Executive Club (Oneworld)

Ein Geheimtipp für strategische Sammler.

  • Vorteil: Das System nutzt "Avios". Diese sind extrem wertvoll für Kurzstreckenflüge. Der Status ist oft leichter zu erreichen als bei Lufthansa.

  • Für wen? Reisende, die gerne Oneworld-Partner wie Qatar Airways (Qsuite, die beste Business Class der Welt) nutzen möchten.

Platz 3: Emirates Skywards (Unabhängig)

Emirates gehört zu keiner Allianz, hat aber starke Einzelpartnerschaften.

  • Vorteil: Exklusiver Zugang zu Upgrades in die legendäre Emirates First Class (Dusche an Bord!).

  • Nachteil: Meilen verfallen hart nach 3 Jahren, auch mit Status.

  • Für wen? Fans von Luxusreisen Richtung Dubai, Asien, Malediven und Australien.

Meilen sammeln ohne zu fliegen: Der Turbo für Ihr Konto

Die Profis unter den Vielfliegern erfliegen ihre Meilen gar nicht alle. Sie "erkaufen" sie sich durch den Alltag. Dies ist der Aspekt, den die meisten unterschätzen.

  • Kreditkarten: Mit der Miles & More Kreditkarte oder einer American Express (Gold/Platinum) sammeln Sie pro Euro Umsatz Meilen. Wer seine geschäftlichen Ausgaben oder den Wocheneinkauf damit bezahlt, hat den Freiflug oft schneller zusammen als durch das Fliegen selbst.

  • Zusatz-Vorteil: Bei vielen Karten sind Reiseversicherungen inklusive und Ihre Meilen sind vor dem Verfall geschützt.

  • Partner-Programme: Punkte, die Sie bei Payback (Rewe, dm, Aral) sammeln, lassen sich 1:1 in Miles & More Meilen umwandeln.

Warnung: Wann sich das Einlösen von Meilen NICHT lohnt

Hier machen die meisten den größten Fehler und vernichten bares Geld.

❌ Finger weg von:

  • Sachprämien: Koffer, Toaster oder Wein im WorldShop kaufen. Der Gegenwert pro Meile ist hier miserabel.

  • Economy-Flüge innerhalb Europas: Die Steuern und Gebühren, die Sie zuzahlen müssen, sind oft fast so hoch wie ein reguläres Kaufticket.

✅ Hier liegen die "Sweetspots":

  • Upgrades: Aus einer bezahlten Premium Economy in die Business Class upgraden.

  • Business/First Class Langstrecke: Hier haben Meilen den höchsten Gegenwert. Ein First-Class-Flug, der regulär 10.000 € kostet, ist mit Meilen oft für einen Bruchteil buchbar.

  • Last Minute Flüge: Wenn Kauftickets extrem teuer sind (z.B. Notfallflug am nächsten Tag), bleiben Meilenwerte oft stabil.

Fazit: Strategie schlägt Häufigkeit

Ein Vielfliegerprogramm ist heute mehr als ein Treuebonus, es ist eine parallele Währung.

Wer sich auf ein Programm fokussiert und die Möglichkeiten am Boden (Kreditkarten) nutzt, kann auch als "Normalflieger" in den Genuss von Business Class und Lounge-Zugang kommen.

Sie sind unsicher, welches Programm zu Ihrem Reiseverhalten passt?

Oder haben Sie bereits ein volles Meilenkonto und wissen nicht, wie Sie es effektiv nutzen?

Im Rahmen meiner Reiseberatung analysiere ich gerne Ihre Fluggewohnheiten und zeige Ihnen, wie Sie Ihre Reisen optimieren.

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Blick aus dem Flugzeugfenster auf einen klaren blauen Himmel mit weißen Schäfchenwolken.

Nutzen Sie Vielfliegerprogramme

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Dorothea Schroeder - Urlaubsreif - Reisevermittlung seit 1991
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Ein Vielfliegerprogramm ermöglicht den Teilnehmern, durch das Sammeln von Meilen oder Punkten bei Flügen und anderen Aktivitäten Prämien, wie Freiflüge, Upgrades oder Reisevorteile zu erhalten.

Vielfliegerprogramme: FAQ

Bei den meisten Programmen (z.B. Miles & More) verfallen Prämienmeilen nach 36 Monaten zum Quartalsende. Die gute Nachricht: Sie können den Verfall stoppen, indem Sie einen Vielfliegerstatus erreichen oder die Kreditkarte des Programms nutzen (und diese aktiv einsetzen). Statusmeilen hingegen verfallen immer am 31.12. eines Jahres.

Ja. Wenn Sie beim Check-in Ihre Karte vergessen haben, können Sie die Meilen meist bis zu 6 Monate (manchmal auch 12 Monate) rückwirkend gutschreiben lassen. Dafür benötigen Sie die Ticketnummer und Ihre Bordkarte. Tipp: Werfen Sie Bordkarten erst weg, wenn die Meilen auf dem Konto sind!

Ja, wenn Sie es strategisch angehen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Nutzen Sie "Meilen-Pooling" (siehe Punkt 9), um Meilen in der Familie zusammenzulegen, und sammeln Sie am Boden (Payback, Kreditkarten). So reicht es alle paar Jahre für ein schönes Upgrade oder einen innereuropäischen Flug.

Je teurer die Buchungsklasse, desto mehr Meilen. Während günstige Economy-Tickets oft nur 25% der Entfernungsmeilen bringen, erhalten Sie in der Business Class oft 150% bis 200% und in der First Class bis zu 300% der Meilen. Achten Sie auf die genaue Buchungsklasse (der kleine Buchstabe auf dem Ticket, z.B. "J" oder "Y").

a, viele Programme (wie Miles & More via "Bundle & Go" oder Alaska Airlines) verkaufen Meilen. Achtung: Das lohnt sich nur in Ausnahmefällen, z.B. wenn Ihnen nur noch wenige Meilen für ein First-Class-Ticket fehlen oder wenn es Aktionen mit Bonus (z.B. "+50% Meilen") gibt. Regulär ist der Kaufpreis meist zu hoch.

Ein Prämienflug ist nie ganz kostenlos. Sie zahlen mit Meilen den reinen Flugpreis, müssen aber die Steuern, Flughafengebühren und oft einen "Treibstoffzuschlag" bar bezahlen. Bei Langstreckenflügen ab Deutschland können das schnell 400–600 Euro sein. Tipp: Manche Programme (wie Eurobonus oder MileagePlus) verlangen deutlich geringere Zuzahlungen.

Das ist oft der beste Weg ("Sweetspot"), Meilen zu nutzen. Sie buchen und bezahlen ein Ticket in der Premium Economy und nutzen Meilen, um in die Business Class hochgestuft zu werden. Wichtig: Nicht jede günstige Economy-Buchungsklasse ist upgradefähig. Klären Sie das am besten vor der Buchung mit mir ab.

Meistens nein, oder nur gegen hohe Gebühren. Aber: Sie können Ihre Meilen nutzen, um für eine andere Person einen Flug zu buchen. Sie müssen nicht selbst mitfliegen. Das ist ein beliebtes Geschenk.

Einige moderne Programme (wie Miles & More oder British Airways) erlauben es Familien oder Paaren, einen "Meilen-Pool" zu bilden. Die Meilen von allen Familienmitgliedern landen in einem Topf. So erreichen Sie die Prämie viel schneller, als wenn jeder einzeln sammelt.

Meilen sind an das Programm gebunden, nicht übertragbar. Aber dank der Allianzen (Star Alliance, Oneworld) können Sie die Meilen einer Airline oft für Flüge einer anderen Airline derselben Allianz nutzen. Beispiel: Sie haben Lufthansa-Meilen, können damit aber einen Flug mit United Airlines in die USA buchen.

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Reiseprofi

Dorothea Schroeder ist Inhaberin ihres eigenen Reisebüros, Urlaubsreif.

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