So verwandeln Sie Flüge und Alltagsausgaben in Business-Class-Upgrades
Ein Vielfliegerprogramm ist ein Kundenbindungssystem von Airlines wie der Lufthansa. Teilnehmer sammeln durch Flüge oder Partner wie Kreditkarten wertvolle Prämienmeilen für Freiflüge und Upgrades. Parallel dazu bestimmen Statuspunkte exklusive Privilegien wie Lounge-Zugang oder Priority Boarding.
Jeder Kilometer zählt: Mit dem richtigen Vielfliegerprogramm verwandelt sich jeder Blick aus dem Fenster in wertvolle Meilen für das nächste Upgrade oder den nächsten Prämienflug.
Die Grundlagen: Statusmeilen vs. Prämienmeilen
Das wichtigste Verständnis vorab: Fast jedes Programm unterscheidet zwischen zwei völlig verschiedenen Meilen-Arten. Wenn Sie das verwechseln, verfallen Ihre Punkte wertlos.
Statusmeilen (Der "Punktestand" für Ihren Status)
Diese Meilen sind reine Zähler. Sie bestimmen Ihren Rang bei der Airline (z.B. Frequent Traveller, Senator, Gold).
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Wie man sie bekommt: Nur durch tatsächliches Fliegen.
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Wofür sie gut sind: Sie können diese Meilen nicht ausgeben! Sie dienen nur dazu, Statusvorteile wie Lounge-Zugang oder Priority Boarding freizuschalten.
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Verfall: Der Zähler wird meist am 31.12. eines Jahres wieder auf Null gesetzt.
Prämienmeilen (Die "Währung" zum Ausgeben)
Das ist Ihr echtes "Guthaben", mit dem Sie bezahlen können.
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Wie man sie bekommt: Durch Fliegen, aber auch durch Kreditkartenumsätze, Hotelbuchungen, Mietwagen oder Shopping-Partner.
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Wofür sie gut sind: Freiflüge, Upgrades, Sachprämien.
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Verfall: Sie verfallen oft nach 36 Monaten, es sei denn, Sie haben einen Status oder die richtige Kreditkarte.
Verloren im Meilen-Dschungel? Nehmen Sie die Abkürzung
Vielfliegerprogramme sind komplex. Sparen Sie sich stundenlange Recherche.
In meinem kostenfreien 15-Minuten-Erstgespräch analysieren wir kurz Ihre Reisegewohnheiten und finden heraus, welches Programm Sie am schnellsten in die Business Class bringt.
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Wer viel reist, kennt den Unterschied: Während die einen in der Schlange stehen, genießen die anderen Champagner in der Lounge.
Der Schlüssel zu diesem Komfort sind Vielfliegerprogramme.
Doch für Einsteiger wirkt die Welt aus Meilen, Points und Status-Leveln oft wie ein undurchdringlicher Dschungel.
Als Reiseberaterin werde ich oft gefragt: "Lohnt sich das Sammeln überhaupt noch?"
Meine Antwort: Ja, aber nur mit der richtigen Strategie. Wer blind sammelt, verliert. Wer strategisch sammelt, fliegt luxuriöser.
Die Macht der Allianzen: Warum Sie nicht treu sein müssen
Sie müssen nicht immer mit derselben Airline fliegen, um Meilen zu sammeln. Die Luftfahrt ist in drei großen Allianzen organisiert. Das bedeutet: Wenn Sie mit Airline A fliegen, können Sie die Meilen bei Airline B gutschreiben lassen.
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Wichtige Airlines: Lufthansa, SWISS, Austrian, United, Singapore Airlines, Thai Airways.
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Top-Programm: Miles & More.
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Wichtige Airlines: British Airways, American Airlines, Qatar Airways, Finnair, Iberia.
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Top-Programm: British Airways Executive Club
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Wichtige Airlines: Air France, KLM, Delta, Korean Air.
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Top-Programm: Flying Blue.
Star Alliance (Der Marktführer im DACH-Raum):
Oneworld (Stark Richtung Westen & Asien):
SkyTeam (Stark in Frankreich & USA):
Mein Experten-Tipp: Konzentrieren Sie sich auf eine Allianz, die Ihre Hauptrennstrecken abdeckt. Ein bisschen hier und ein bisschen da zu sammeln, bringt Sie nirgendwo hin (das nennen wir "Meilen-Friedhof").
Die besten Vielfliegerprogramme im Vergleich
Die Zielgerade zum Premium-Status: Mit jedem Flug rückt die nächste Statusstufe näher. Ob Lounge-Zugang, zusätzliches Freigepäck oder Priority-Boarding, der Weg zum Vielflieger-Status zahlt sich besonders für Vielreisende am Ende des Jahres aus.
Nicht jedes Programm ist gleich gut. Basierend auf meiner Erfahrung sind dies die Favoriten für Reisende aus Deutschland und Österreich:
Platz 1: Lufthansa Miles & More (Star Alliance)
Der Platzhirsch. Für Geschäftsreisende in Deutschland fast unumgänglich.
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Vorteil: Riesiges Netzwerk, sehr gute Verfügbarkeit von Flügen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz.
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Nachteil: Hohe Hürden für den Status. Die Steuern und Gebühren bei Prämienflügen sind oft hoch.
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Für wen? Alle, die beruflich viel innerhalb Europas oder mit der Lufthansa-Gruppe in die USA/Asien fliegen.
Platz 2: British Airways Executive Club (Oneworld)
Ein Geheimtipp für strategische Sammler.
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Vorteil: Das System nutzt "Avios". Diese sind extrem wertvoll für Kurzstreckenflüge. Der Status ist oft leichter zu erreichen als bei Lufthansa.
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Für wen? Reisende, die gerne Oneworld-Partner wie Qatar Airways (Qsuite, die beste Business Class der Welt) nutzen möchten.
Platz 3: Emirates Skywards (Unabhängig)
Emirates gehört zu keiner Allianz, hat aber starke Einzelpartnerschaften.
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Vorteil: Exklusiver Zugang zu Upgrades in die legendäre Emirates First Class (Dusche an Bord!).
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Nachteil: Meilen verfallen hart nach 3 Jahren, auch mit Status.
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Für wen? Fans von Luxusreisen Richtung Dubai, Asien, Malediven und Australien.
Meilen sammeln ohne zu fliegen: Der Turbo für Ihr Konto
Die Profis unter den Vielfliegern erfliegen ihre Meilen gar nicht alle. Sie "erkaufen" sie sich durch den Alltag. Dies ist der Aspekt, den die meisten unterschätzen.
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Kreditkarten: Mit der Miles & More Kreditkarte oder einer American Express (Gold/Platinum) sammeln Sie pro Euro Umsatz Meilen. Wer seine geschäftlichen Ausgaben oder den Wocheneinkauf damit bezahlt, hat den Freiflug oft schneller zusammen als durch das Fliegen selbst.
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Partner-Programme: Punkte, die Sie bei Payback (Rewe, dm, Aral) sammeln, lassen sich 1:1 in Miles & More Meilen umwandeln.
Zusatz-Vorteil: Bei vielen Karten sind Reiseversicherungen inklusive und Ihre Meilen sind vor dem Verfall geschützt.
Warnung: Wann sich das Einlösen von Meilen NICHT lohnt
Hier machen die meisten den größten Fehler und vernichten bares Geld.
❌ Finger weg von:
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Sachprämien: Koffer, Toaster oder Wein im WorldShop kaufen. Der Gegenwert pro Meile ist hier miserabel.
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Economy-Flüge innerhalb Europas: Die Steuern und Gebühren, die Sie zuzahlen müssen, sind oft fast so hoch wie ein reguläres Kaufticket.
✅ Hier liegen die "Sweetspots":
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Upgrades: Aus einer bezahlten Premium Economy in die Business Class upgraden.
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Business/First Class Langstrecke: Hier haben Meilen den höchsten Gegenwert. Ein First-Class-Flug, der regulär 10.000 € kostet, ist mit Meilen oft für einen Bruchteil buchbar.
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Last Minute Flüge: Wenn Kauftickets extrem teuer sind (z.B. Notfallflug am nächsten Tag), bleiben Meilenwerte oft stabil.
Fazit: Strategie schlägt Häufigkeit
Ein Vielfliegerprogramm ist heute mehr als ein Treuebonus, es ist eine parallele Währung.
Wer sich auf ein Programm fokussiert und die Möglichkeiten am Boden (Kreditkarten) nutzt, kann auch als "Normalflieger" in den Genuss von Business Class und Lounge-Zugang kommen.
Sie sind unsicher, welches Programm zu Ihrem Reiseverhalten passt?
Oder haben Sie bereits ein volles Meilenkonto und wissen nicht, wie Sie es effektiv nutzen?
Im Rahmen meiner Reiseberatung analysiere ich gerne Ihre Fluggewohnheiten und zeige Ihnen, wie Sie Ihre Reisen optimieren.
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Vielfliegerprogramme: FAQ
Reiseprofi
Dorothea Schroeder ist Inhaberin ihres eigenen Reisebüros, Urlaubsreif.
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